Achtsamkeit

Achtsamkeit hat für mich zwei Säulen: Die eine basiert auf der Wertfreiheit einer erlebten Situation und die andere basiert auf dem sein im Hier und Jetzt. Beides gelingt uns nur, wenn wir uns achtsam darauf konzentrieren. Im Alltag sind unsere Gedanken schneller als das Vorhaben, achtsam zu sein. Wir beurteilen in wenigen Sekunden eine Situation. Was auch viele Vorteile hat, denn manchmal benötigt es eine schnelle Beurteilung, um schnell reagieren zu können, wie zum Beispiel im Straßenverkehr. Oft ist es jedoch so, dass wir Situationen (das gilt auch für Menschen) blitzschnell bewerten: in richtig oder falsch, gut oder böse, ärgerlich oder freudig, sympathisch oder unsympathisch und vieles mehr. Dabei ist eine Situation immer erstmal so wie sie ist. Erst wir legen unsere "Brille" der Bewertung darüber. Diese "Brille" hat etwas mit unseren Erfahrungen zu tun. Wir nehmen die Situation nicht objektiv, sondern subjektiv wahr. Meist bewerten wir negativ und das macht Stress. Wir verbrauchen unsere Energieressourcen mit Vorannahmen und Bewertungen. Wenn wir achtsam sind, sparen wir diese Ressourcen. Wir kommen in einen Zustand der Liebe zu uns selbst, aber auch zu der Situation und zu den Menschen darin. Wir werden empathischer und können mit Ruhe wahrnehmen, was geschieht. Achtsamkeit verringert die Anfälligkeit für Depressionen, Angst und Suchtverhalten. 

Achtsamkeitsmethoden sind Teil des Stressmanagements und somit für jeden erlernbar. In meinen Achtsamkeitsworkshops biete ich einen bunten Blumenstrauß an Übungen und Methoden an. Nach einem solchen Workshop ist jeder in der Lage, die Methoden für sich anzuwenden und hat genügend Auswahl, um die passende für sich selbst zu finden. 

Stressmanagement

Unter Stressmanagement versteht man eine Sammlung von verschieden, stressreduzierenden Methoden, die sich positiv auf psychisch belastende Situationen auswirken. Diese Stressmanagementmethoden helfen Menschen, wenn sie aufgrund innerer und äußerer Belastungen nicht ausreichend Ressourcen haben oder abrufen können, um ihre Leistungsfähigkeit und die Gesundheit zu erhalten. In diesem Zusammenhang liest man oft das Wort "Resilienz". Darunter versteht man die Fähigkeit, auf seine erlernten und persönlichen Ressourcen zugreifen zu können, um Krisen zu meistern und aus ihnen persönlich zu wachsen. Grundsätzlich sind alle Methoden des Stressmanagements erlernbar. Ich biete diese in Workshops, Seminaren und im Einzelcoaching an. Das Stressmanagement hat das Ziel, dass jeder Mensch ausreichend Methoden kennt, um mit all seinen Herausforderungen und Krisen im Leben in den sogenannten "Flow" zu kommen. 

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Neben meinen Präventionskursen aus der individuellen Gesundheitsförderung biete ich meinen Firmenkunden eine Beratung und Unterstützung zur Implementierung eines BGM im eigenen Unternehmen an. Hierbei werden Schritt für Schritt die  notwendigen Prozessschritte besprochen, erarbeitet und implementiert. Die Partizipation aller Mitarebitenden des Unternehmens ist dabei besonders wichtig. Diese gezielte Projektgestaltung betreue ich ganzheitlich, bis das gewünschte Ziel erreicht ist. Darüber hinaus biete ich Unterstützung des weitergehenden Prozesses an und helfe gerne bei einer ersten Evaluation bereits implementierten BGM-Strukturen.

 

Entspannung

Entspannung

Entspannung ist ein Zustand, in dem sich Körper, Seele und Geist im Gleichgewicht befinden und ohne Anspannung, Belastung und Druck sind. Sich entspannen zu können, ist eine natürliche Fähigkeit eines jeden Menschen. Entspannung ist aber, ähnlich wie das Schlafen, scheinbar „unmodern“ geworden. In einer Zeit, in der wir immer höher, schneller und weiter wollen, wirkt dies fast schon wie eine „faule Ausrede“. Dabei ist es unverzichtbar, wieder einmal tief durchzuatmen und die eigene Mitte zu finden. Überreizt, innerlich getrieben, angespannt und erschöpft suchen und sehnen wir uns nach hochwirksamen und effektiven Entspannungsmethoden. Denn wer erst im „Stressschlamassel“ steckt, findet dort nur schwer wieder heraus. Die psychischen Erkrankungen nehmen die dritthöchste Ursache für Krankmeldungen in Deutschland ein, meist mit der Diagnose Depression und der Begleitdiagnose Burnout. Hierbei ist Stress häufig der Auslöser. Unser Körper reagiert auf äußere Einflüsse seit Jahrtausenden gleich, daher ist niemand vor Stress sicher. Ganz im Gegenteil - manch einer definiert sich über Stress. Dabei ist Stress kein Indikator für gute und qualitative Arbeit. Allerdings wird dieses Thema viel zu lang als "Problemchen" heruntergespielt, und wenn es dann zu spät ist, findet sich keine schnelle professionelle Hilfe, da die Kapazitäten bei den meisten Psychologen erschöpft sind.

Wie wäre es, wenn durch mehr Transparenz die Menschen offener werden würden und dadurch gesellschaftliche Akzeptanz und Toleranz gefördert werden könnte? Wie wäre es, wenn Menschen dem Thema schon frühzeitig die nötige Aufmerksamkeit schenken würden – vielleicht bereits im Kindesalter? Das Kennen der eigenen Grenzen und das Wissen, wie ich regenerieren kann. Mit dem Wissen, durch Pausen mehr zu schaffen. Mit dem Mut zu sich selbst, seine Grenzen zu akzeptieren. Mit meinen verschiedenen Workshops, Seminaren, aber auch in meinen Präventionskursen ist dies möglich.

Kostenbeteiligung durch die gesetzliche Krankenkasse:

Meine Kurse des Autogenen Trainings und der Progressiven Muskelentspannung sind von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert und gelten somit als Stresspräventionskurse. In der Regel erstattet die gesetzliche Krankenkasse bis zu zwei Präventionskurse pro Kalenderjahr. Alle zertifizierten Präventionskurse sind auf der Homepage der jeweiligen Krankenkasse zu finden. Je nach Krankenkasse liegt die Kostenbeteiligung zwischen 150 und 600 Euro pro Kalenderjahr. Für meine angebotenen Kurse müssen die Teilnehmer ca. 25 % der Kursgebühr als Eigenanteil bezahlen. Dafür muss der Teilnehmer mindestens 80 % der Kurstermine anwesend sein, damit er die Voraussetzung zur Kostenbeteiligung nachweisen kann.

Mit der Anmeldung zu meinen Kursen (mind. 14 Tage vor Kursstart), überweist der Kursteilnehmer die Kursgebühr an mich und erhält dafür eine Quittung per Mail mit der Anmeldebestätigung.  Am Ende des Kurses erhält jeder Teilnehmer, der seine Anwesenheit von mind. 80% erfüllt hat, eine Teilnehmerbestätigung. Mit dieser beantragt der Kursteilnehmer die Kostenerstattung bei seiner Krankenkasse.

 

Schlaftraining

Das Konzept zur Schlafförderung setzt an der mentalen und körperlichen Übererregung unseres Nervensystems an. Im Großhirn- dem Zentrum unserer Wahrnehmung, unseres Bewusstseins, unseres Gedächtnisses, unseres Denkens und Handelns sowie der Organisation der Bewegung, findet die neuronale Aktivität statt. Unsere Nervenzellen leiten viele oder wenige Reize weiter. Große Bewegungen - fördern die neuronale Erregung, kleine, sanfte Bewegungen fördern die neuronale Hemmung. Die neuronale Hemmung ist der Schlüssel zur Entspannung und somit zum Schlaf. Je mehr wir, durch Stress in der Erregung sind, desto schwerer fällt es uns, wieder zu entspannen. Im Dauerstress kommen wir schlimmstenfalls nicht mehr in den Schlaf. Kleine, sanfte Bewegungen, kombiniert mit deiner natürlichen Atmung, fördern die neuronale Hemmung, und du kannst einschlafen, wenn du Schlaf benötigst (Konzept von Michael Krugmann, das Sounder Sleep System). Es gibt dazu viele leicht erlernbare, kurze und effektive Übungen, die du am Tag regelmäßig praktisch übst und die dir am Abend und in der Nacht helfen können, (wieder) einzuschlafen. Viele wichtige Infos rund um das Thema Schlaf erleichtern es dir, deine Schlafprobleme in den Griff zu bekommen. Auch nach vielen Jahren der Schlafstörung ist dies mit diesem Konzept möglich. Menschen mit krankheitsbedingten Schlafstörungen können am Schlaftraining teilnehmen - nach vorheriger Absprache mit ihrem behandelnden Arztes und einem persönlichen Gespräch mit mir.

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